Archiv der Kategorie: Touren 2013

Touren 2013 überall

Mountainbiketour – Hinterhornalm – Ganalm – Gnadenwald

Den schönen Feiertag gestern nutzten wir, um einmal eine Mountainbiketour zu unternehmen und wir wählten die Strecke von zuhause in Mils über den Speckbacher zur Hinterhornalm – Ganalm – Umlberg- Gnadenwald zurück nach Mils.

Da ich neulich im Youtube gelernt habe, wie man Landkarten einbettet, möchte ich euch die Route ab dem Speckbacher präsentieren. Leider kann man nicht die gesamte Route farbig darstellen, da Google Maps ansonsten die kürzere Strecke auswählt und blau markiert, also habe ich zumindest den wichtigen Teil in blau markieren können. Nach der Ankunft auf den Wiesen der Umlberg-Siedlung geht es auf der Gnadenwaldstraße wieder zurück zum Speckbacher und St. Martin:


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Die Strecke kennt zwar jeder Mountainbike-Freak, denn sie ist ein Klassiker, aber meine Berichte sind ja vorwiegend bergsteigerischer Natur und vielleicht gibt es Leser, die sie noch nicht kennen.
Wahrscheinlich ist auch der Mehrheit der Radler der Meinung, daß die Strecke besser vom Startpunkt Umlberg aus gestartet wird, womit diese recht haben könnten, denn im Sommer darf man bei dieser Richtung auch noch um die Mittagszeit auf den kühlenden Schatten des Nordhanges des Niederjochkammes, der zu umfahrenden Bergflanke hoffen.

Eine „radlergerechte“ Beschreibung mit Topo findet sich beispielsweise hier im Internet, weshalb ich hier darauf verzichte: http://www.bergfex.at/sommer/tirol/touren/mountainbike/40866,3-almentour-im-karwendel/

Wir starteten um 13:10 ab Mils und fuhren die Runde sozusagen „in Uhrzeigerrichtung“ über die asphaltierte Aufstiegsroute ab dem Speckbacher.
Gut 1,5 Stunden benötigten wir für die 900Hm bis zur Hinterhormalm – die immer noch geschlossen ist (siehe Bericht Hundskopf von letzter Woche) – und hielten uns nicht lange auf sondern setzten die Runde fort in Richtung Walder Alm.
Dort angekommen, sahen wir schon weitem, daß der Holzzaun, den Freibereich der Alm umgebend, zum Bersten voll mit Besuchern war und probierten erst gar nicht auf ein Bier anzuhalten.

Tief bergab ins Vomperloch die nun noch unberäumte Straße mußten wir ganz schön aufpassen, ob der teilweise großen Steinbrocken, die der Winter hinterlassen hat. Niemand hatte sich heuer noch ein Herz gefaßt, die Hindernisse zu beseitigen.

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erste Einblicke in das Zwerchloch mit dem Schafkar dahinter, noch schneebedeckt

Nun sind wir bereits auf der Ganalm eingetroffen und machen eine kurze Rast mit Erkennung der Gipfel der Hinterautal – Vomper – Kette. Die Ganalm liegt vor uns und ich kann nicht widerstehen die Szene einzufangen:

Die ruhende Ganalm

Das Panoramafoto ist gut gelungen, schließt mit dem gewaltigen Aufbau der Flanke der Sunnschartspitze, dem Südausläufergrat des Hochnissels, ab und bedarf keiner weiteren Worte:

Das Zwerchloch mit Gipfeln der Hinterautal-Vomper-Kette 09.05.2013

Die Gipfel stehen alle auf unserer langen, langen Liste der unbedingt zu Besteigenden im Karwendel, bzw. haben wir letztes Jahr bereits die Lamsenspitze mit dem Schiclub Mils erstiegen. Aber die schön geformte und wenig begangene Huderbankspitze muß demnächst in Angriff genommen werden…

Mit den letzten Eindrücken einer kaum zu beschreibenden erfrischenden Kulisse, setzten wir unseren Weg zum Umlberg fort und folgen dem flacher werdenenden Almweg talauswärts:

v. li.: Huderbankspitze, Kaiserkopf, Hochglück, dann nach dem schneebedeckten Schafkar, die Schafkarspitze und schließlich die Lamsenspitze mit kaum mehr sichtbar rechts am Grat des Lamskares, der Lamsenhüttenturm

Eine erwähnenswerte Stelle auf der Runde gibt es noch.
Kurz nach der Ganalm erreichten wir eine Schlucht, die sogenannte „Ganner Klamm“ die vom Walder Joch herunterzieht und in der auch die Straße mit dem Überleben kämpft. Die Straße, ein Gedenkschild erinnert an den Erbauer Enzenberg im Jahre 1971, ist in diesem Bereich mit massiven Betonkonstruktionen zum Abhang hin ausgebrückt und aber den Gewalten der Lawinen heuer nicht vollständig gewachsen gewesen. An einer Stelle, eigentlich schon außerhalb der Schluchtbreite ist die Straßenaußenseite auf einer Länge von ca. 10-20m bis weit in die Breite der Straße hinein abgetragen worden. Ein Fahrzeug hat hier wahrscheinlich Probleme mit der Passage.
Mit dem Radl jedoch alles kein Problem und so brausen wir den Almweg hinab bis zum Umlberg und der Gnadenwaldstraße.

Um 16:10 erreichen wir das Sportstüberl in Mils und tanken verlorene Mineralsalze in Form von Weißbier.

Mils, 10.05.2013

Hundskopf 2.243m, Trainingstour, Sonntag 05.05.2013

Die Nebel, die der gestrige Regen verursacht hat, hielten sich auf meinem Weg zum Hundskopf recht hartnäckig bis nahzu unter die noch immer geschlossene Hinterhornalm.

Um 10:15 verließ ich den Parkplatz beim Speckbacher, um eine Trainingsrunde in Richtung Hundskopf zu unternehmen. Im Grunde habe ich in der Früh zuhause zu viel Zeit verstreichen lassen, in der Hoffnung, daß ich Begleiter fände. Dies sollte sich später rächen.

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Die Hinterhornalm, nach 50min erreicht war nur Zwischenstation, an der ich mir die Frage stellen wollte, ob es heute weitergeht oder nicht. Programm mit den Youngsters wollte ich eigentlich am Nachmittag machen.
Bei dem Wetter, das ich euch nun präsentiere fiel es mir natürlich schwer, nach der kurzen Zeit mit hohem Puls den Rückzug anzutreten und so konnte ich wieder einmal nicht anders, als den Entschluß zu fassen, nocht etwas weiter aufzusteigen. Der trigonometrische Punkt (die Vermessungsstange auf Kote ca. 1.920m) am Sattel nach der nordseitigen Aufstiegsroute in den Latschen zum Hundskopf sollte mein Ziel sein.

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Also ließ ich die schlafende Hinterhornalm rechts liegen und stieg weiter auf.
Leichte Thermikböen am Übergang zu den steileren Latschenfeldern begleiteteten mich und somit gab es kaum Schweiß innerhalb der Latschen bis hinauf zur kleinen Reise, die von den Schrofen herunterzieht, nachdem die Latschen der Reise weichen.

Somit war ich recht schnell beim fixierten Ziel und befand mich nun in der Zwickmühle umzudrehen, oder eine gute halbe Stunde anzuhängen und den Gipfel zu machen.
Ich wußte zwar nicht, wann es den Sprossen der Familie genehm sein würde aufzustehen, dachte aber, daß es nicht vor 13 Uhr losgehen würde. Nun, es kommt immer anders als man denkt und nachdem ich mich entschloß den Gipfel mitzunehmen, schallte ungewöhnlich früh das Telefon, war es doch erst Punkt 12 Uhr. Man würde bereits zuhause wegfahren…
Zu diesem Zeitpunkt war ich ca. 150Hm unterm Gipfel und ich konnte nun nicht mehr umdrehen und es hätte auch keinen großen Sinn gehabt. Insgeheim dachte ich aber, daß es sich noch ausgehen könnte, rechtzeitig zum ausgewählten Gasthaus zu gelangen. Natürlich wurde mir ein Gasthaus in der Gegenrichtung, im Oberland, die Brangger Alm, mitgeteilt und ich versuchte nun den Wettlauf mit der Zeit von hier aus:

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Also, um es kurz zu machen, denn so wichtig ist der Hundskopf nicht, ich erreichte um 12:20 den Gipfel und hatte somit 2:05h für die 1.350Hm benötigt.
Damit war ich natürlich zu Saisonsbeginn zufrieden, wenngleich in einrräumen muß, daß ich keinen Rucksack mitgeführt habe.

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Der komplette Aufstieg zum Gipfel ist vollkommen schneefrei, allein der Blick in das tiefere Karwendel nördlich zeigt aber schon noch einige hindernde Schneefelder in den Reisen der Gipfel der Hinterautal-Vomper-Kette und bis zum Überschalljoch.
Leider zog Nebel aus dem Inntal vorüber und versperrte mir die Sicht gen Süden. Daher keine Fotos Richtung Zillertaler Alpen.

Nun sollte ich aber noch rechtzeitig zum Familienprogramm, lief mit bereits brennenden Oberschenkeln in der maximalen Geschwindigkeit abwärts und erreichte um 13:50 das Auto am bereits total überfüllten Parkplatz.
Um 14:40 erreichte ich die Brangger Alm und es gab noch warme Rippelen….

Mils, 05.05.2013

 

Hüttenspitze und Wechselreise 28.04.2013

Hüttenspitze und 700Hm in wenigen Minutenüber die Wechselreise abfigeln , das war das Tagesziel.
Einen schönen Tag erwartete ich nach dem gestrigen typischen April-Samstag und hatte Recht damit.
Nach der Wahl um 7:30 Uhr zog ich mich um und verließ den Parkplatz Sprungschanze um 8:10 Uhr. Mit leichtem Nebel als Begleiter wählte ich den Anstieg über die neue Halltaler Hütte und weiter zur Winklerhütte. Von dort den Normalanstieg weiter mit blühenden Platenigln mitten im Steig.

Nach 1:55 Stunden erreichte ich den Gipfel der Hüttenspitze. Keine Glanzleistung, aber nach dem trainingslosen Winter akzeptabel.
Der komplette Ansteig ist schneefrei und dann reizte es mich hinten in die Wechselscharte hinabzusteigen und auf den Bergschuhen abzufigeln bzw. in der Reise zu laufen. Daher dauerte der Absteig nur 70min.

Hier ein paar Eindrücke und zum Schluß ein Video eines Figltestes:

 

Halltal am 26.04.2013, Schneelage und Spitzentreffen mit Steinböcken

Nach dem recht guten Wetter in dieser Woche mußte ich – aufgrund inneren Dranges – die Schneelage erkunden, um Unterschiede zur letzten Begehung vor knapp 14 Tagen zu sehen.
Ich staunte nicht schlecht als ich die Schneegrenze vom 13.04. knapp vor der 2. Ladhütte suchte und weit und breit kein Fleck Schnee mehr anzutreffen war. Die Lawinenreste von der Bettelwurfreise herunter waren freilich noch zu sehen, jedoch jämmerlich klein und ausschließlich auf den Bachbettbereich begrenzt.

Die momentane Schneegrenze für ein Fahrzeug fand ich dann knapp oberhalb des Ferdinandstollens und es erschien mir so, als daß sich dieses Schneefeld mit ca. 100m Länge nur mehr wenige Tage halten können wird.


Eine noch länger währende Grenze für den Fahrverkehr fand ich dann zwischen Brücke und Erzherzogbergstollen, also ca. 50-60Hm unterhalb der Herrenhäuser. Hier ist ein längeres Schneefeld auf dem Weg und die Schneehöhe dürfte im Kernbereich noch an die 40cm stark sein. Auch ist die Sonnenbestrahlung gehemmt durch dichten Baumbewuchs.

Weiter oben ist die Straße teilweise komplett frei, eben dort wo Bäume die Sonne nicht an ihrer Frühjahrsarbeit hindern. Kurvenpassagen sind noch mehr als knöcheltief schneebedeckt. Auf natürlichem Weg dürfte dieses Fahrhemmnis für normale PKW’s noch weitere 2 Wochen andauern, jedoch ist das nur meine subjektive Einschätzung und diese kann genauso daneben gehen als jene, die ich vor 2 Wochen getroffen habe; damals erschien mir die Zufahrt bis zum Schranken beim Ferdinand als noch wochenlang nicht möglich (allerdings hat man mittlerweile mechanisch nachgeholfen, wie man seitlich der Straße erkennen kann). Jedoch ist es nun auch im Gelände rings herum überraschend schneefrei, siehe die Fotos.

Die Dächer der Herrenhäuser sind weitgehend schneefrei, der Parkplatz noch etwas weniger, aber dieses Plateau wird nun schnell seine weiße Decke verloren haben:

Die Schneelage am Hang zum Törl hinauf sieht für eine Figlpartie recht gut aus. Im oberen Teil, selbst unterhalb der Lärchen bis zum auslaufendem Hang in die flache Zone ist eine durchgehende Schneedecke zu sehen.

Der Rückweg über den Pulverturm war mit Farben gepflastert, die man in 1300m Seehöhe nicht so ohne weiteres erwarten würde:

Nicht nur historisch wichtig, es gibt akute ungelöste Fragen…
Ob hier ein forstamtlich verordneter Dornröschenschlaf bevorsteht, oder die gestrengen Offiziale in den Schreibstuben der fernen Kaiserstadt einen Prinz finden werden, der die Blume zu neuem Erstrahlen bringt, wer weiß das schon?

St. Magdalena; geliebt vom Volke und derzeit noch (oder dauerhaft?) im Winterschlaf

 

Eine erste tolle Frühlingswanderung mit einem noch sehr beeindruckenden Erlebnis am Fluchtsteig, von dem ich sehr berührt war und das ich gerne teilen möchte:

Wenn man es leise und langsam anpackt, dann kann man diesen Fluchttieren auch auf ungefähr 10m näher kommen und vergißt eine solche Begegnung nicht gleich wieder.

In a nutshell: Steigzeit diesmal 1 Stunde vom Parkplatz Sprungschanze bis Herrenhäuser; es geht aufwärts und runter mit dem Winterspeck!

Mils, 26.04.2013

 

03.05.2013: Ergänzung Grafik Bestimmung Alter von Steinböcken:

 

 

 

 

 

 

Schneelage im Halltal 13.04.2013

Nach nahezu drei Monaten Abstinenz und den letzten offiziellen Schiclub-Aktionen im scheidenden Schiwinter habe ich heute eine erste Frühlingswanderung zur Erkundung der Schneelage im Halltal unternommen. Der erste vernünftige Wochenendtag seit Wochen machte mir Stimmung die Schneelage, wegen unseres Vohabens ein weiteres Kurzschirennen abzuhalten, zu erkunden und ich wollte natürlich gleich ein Training daraus machen.

der Winter hat Reste von kleinen Lawinen hinterlassen, weing tragisch heuer

Bis zum Bettelwurfeck ist es schon komplett schneefrei und nach der kleinen Lawine am Bettelwurfeck geht es mit mehr und weniger Restschneelage auf der Halltalstraße weiter. Die Schneekonsistenz nach dem mitternächtlichen Regen gestern machte die Wanderung zur echten Keuchpartie, eine volle Stunde Gehzeit vom Parkplatz Sprungschanze bis zur dritten Ladhütte und ein total verschwitztes T-Shirt waren das Ergebnis. Ewig zurückgerutscht und bei jedem fünften Schritt eingesunken bis zum Knie, wahre Frühjahrsfreuden im faulen Schnee.

bei der Abzweigung zu St. Magdalena

An eine Neuauflage, ein weiteres Kursschirennen am Hang zum Törl hin – das am Tag der Arbeit stattfinden soll – ist heuer nicht zu denken, die Straße wird bis dorthin auf natürlichem Weg niemals schneefrei sein und an mechanische Hilfe ist, bei dem neuen Stellenwert den das Halltal seit einem Jahr genießt, schon gar nicht zu denken. Also wird es wahrscheinlich wieder in der Wattener Lizum stattfinden, das werde ich schweren Herzens zumindest meinem Freund Siggi als Ratschlag geben.

fauler Schnee, zermürbend im Aufstieg

Mein Vorhaben, bis zu den Herrenhäusern aufzusteigen ließ ich fallen, als mit Peter bei der Brücke nach der dritten Ladhütte entgegenkam. Schneeschuhe und trotzdem tief eingesunken war sein Bericht bei der Rückkehr vom Wasserberg. Es lohne sich oberhalb des Parkplatzes kaum mehr und ist,  bei sehr fauler Schneekonsistenz, eine nicht gesuchte Tortur an diesem schönen Samstag. Also, nach einem Schnapsl, bewegen wir uns ebenfalls mühsam abwärts zur ‚Bruggn‘ und als Abschluß habe ich noch noch eine paar Dokumentationsfotos von der Bettelwurfreise geschossen und ein kleines Frühlingsvideo für euch gedreht:

Bettelwurfeck 13.04.2013

 

Mils, 13.04.2013

 

Navigation in unseren Berichten

Lieber Leser,

nun, da ich mit WordPress einige Gehversuche gemacht habe mußte ich feststellen, daß die Struktur, die ich in der alten Homepage hatte, nicht so einfach übernehmbar ist.
Beispielsweise habe ich einen tollen Bericht aus den Kalkkögeln, der jedoch im pdf Link in der Seite „Touren 2011“ (siehe Kopfbildmenü) enthalten ist und den ich nicht in die Kategorien reinbringe, weil es kein eigener Artikel ist.
Ebenso das Figlabenteuer auf die Drei Dutten, das ist unter „Halltal aktuell“ mit Video ganz unten drin.
Also bitte zuerst die Seiten durchstöberm, es gibt mehr Interessantes als nur unter „Katagorien“ abrufbar.

Sorry for this! Ab jetzt wird es chronologisch und systematisiert ablaufen.

05.01.2013
Rainer Antretter

 

Umstieg von “spitzentreffen.at” auf A1 webspace

Lieber Leser,

ich habe meine Homepage vom bisherigen Provider 1&1, bei dem ich einen Baukasten-HP-Systemvertrag für die Homepage des Schiclub Mils habe, nun auf WordPress auf Webspace bei A1 umgestellt und momentan noch die Not mich damit nicht vollständig auszukennen. Dafür sind die Vorteile umso größer, wenn ich mich einmal in dem Nirwana auskenne und herausgefunden habe wie man damit arbeitet. Weiterlesen