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Das Törl

An diesem, wettermäßig – nun rhythmisch passend – untermittelmäßigen Wochenende wird meine heutige Tour auf das Törl wohl die einzige bleiben, bevor die nächste Arbeitswoche anbricht. Wir büßen eben für den verkorksten Winter.
Gestern voll mit der neuen Chilipflanzung beschäftigt suchte ich heute natürlich sofort nach etwas dünner Lüft und machte mich um halb zwei auf den Weg zum Törl. Die Absicht ist klar, spätestens nächstes Wochenende muß die Lattenspitze, der Frühjahrsklassiker, bezwungen werden und die Vorarbeit sollte heute sein vom Törl aus mit meinem unglaublich leistungsfähigen Swarovski 8×20 Leichtgewicht zu erkunden wie denn die Verhältnisse am oberen Teil des leichten Anstieges wohl wären.
Nachdem ca. 50Hm über dem Törl die Nebelbank fest und unbeweglich im Hang hing habe ich nichts gesehen und dürfte nach zehn Minuten Aufenthalt im Graupelschauer wieder ins Tal absteigen.

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Südwestlich und südöstlich des Halltales rekeln sich die Dörfer in kurz aufklarenden Wolkenlöchern und man sieht zeitweise die Sonne. Rund um mich von Nordwesten bis Nordosten schwarze Himmel als Auftakt zur Schlechtwetterwende.

Auch wenn die Sinne danach verlangen, die Zeit zum Bergsteigen ist noch immer mindestens ein Monat fern von uns. Man muß das Wetter akzeptieren und nehmen wie es kommt. Oder mann nimmt sich unter der Woche frei, oder man geht in Pension.
So viel zur Stimmung.

Mils,
02.05.2014

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Fototour Hochmahdkopf – Haller Zunterkopf – Thauerer Zunterkopf – Herrenhäuser

Eine Fototour mit atemberaubenden Blicken in die Halltalkette, nördlich und ins Inntal und die Tuxer- und Stubaier Alpen, südlich, kann man auf der „Zunterkopfrunde“ erleben, die die Gipfel von Hochmahdkopf, Haller Zunterkopf und Thauerer Zunterkopf, sowie den Abstieg über das Törl zu den Herrenhäusern umfaßt.

Die Bergstrecke ab St. Magdalena ist einfach und unschwierig, einzig der Übergang vom Kamm von Hochmahdkopf auf den Haller Zunterkopf ist ein wenig ausgesetzt. Ein Fixseil sorgt jedoch für die Sicherheit des Ängstlichen (man sieht es in der Bildergalerie).
Es gibt eine alternative Anstiegsroute auf den Hochmahdkopf und das ist der Anstieg gleich nach dem Eingang ins Halltal auf der Rodelstrecke des Rodelvereines Absam und dann den Steig südlich der Rädermacherklamm (strichliert markiert) – der jedoch der Sonne erbarmungslos ausgesetzt ist – und eine Alternative für jenen darstellt, der nicht mit einem Mountainbike bis St. Magdalena vordingen will.

Karte Zunterkopfrunde

Für die Strecke ab St. Magdalena rechne man mit dem Aufenthalt fürs Fotografieren maximal 3,5 Stunden bis zu den Herrenhäusern. Von den Herrenhäusern nochmals 20min bis zum Mountainbike zurück (bis zum Beginn der Rodelstrecke dauert es von den Herrenhäusern eine Stunde und wenn man von der Rodelstrecke aus geht ist der Aufstieg zum Hochmahdkopf langwieriger (man rechne 30min mehr), dafür ist die Strecke bis zum Hochmahdkopf kürzer.

Also zusammengefaßt:

Tourdauer bei Start in St. Magdalena 3,5h bis maximal 4h (vom Schranken beim Hackl bis St. Magdalena muß man zusätzlich 45min bis 1h rechnen)

Tourdauer bei Start und Ziel Rodelstrecke gleich nach dem Schranken beim Hackl min 4,5h, eher 5h

Eines noch: Die Strecke ist an Höhenmetern nicht zu verachten; vom Schranken vom Hackl aus sind es an die 1.250Hm, alles Auf und Ab über die Grate mit ins Kalkül genommen.
Meine folgenden Fotos entstanden am 08.06.2013