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Schitour Breitschwemmkogel, 2.264m – über Salfains und Grießkogel

Mit der außergewöhnlich langen Begehung des prächtigen Kammes von Salfains bis zum Schaflegerkogel bietet sich eine ansprechende Schitour zwischen Senders- und Fotschertal an – leider heute mit Abbruch am Breitschwemmkogel.

am Breitschwemmkogel

Unser Vorhaben, diesen Kamm in seiner gesamten Länge zu begehen, scheiterte an dem seit Tagen anhaltenden unbeständigen Wetter und so mußten wir wegen des aufkommenden starken Föhn leider nach dem Breitschwemmkogel abbrechen und die Talabfahrt ins Senderstal antreten. Die Schitour ist aber auch bis dorthin so reizvoll, daß sich ein Bericht darüber allemal lohnt.

Anstieg bis zur Abzweigung Salfains am Weg zur Kemater Alm

Der als bester Tag an diesem Osterwochenende angesagte Karfreitag begann erwartungsgemäß mit der Warnstufe drei sowie noch grau in grau mit leichtem Regen im Inntal und wie immer, als Berufstätiger mit einem bärenstarken Willen zum tollen Tourenerlebnis an den wenigen Möglichkeiten am Wochenende ausgestattet, traten wir den Weg ins Senderstal an. Es sollte sonnig werden und starker Südföhn herrschen.

bei der Abzweigung nach Salfains

Ursprünglich geplant war der Hoadl von der Lizum aus mit Abfahrt ins Senders und Aufstieg zur Schlicker Seespitze – die Vernunft jedoch siegte über den inneren Drang des Berufstätigen. Also mußte eine Tour mit mäßiger Hangneigung her und hierzu schien Christians Idee über Salfains aufzusteigen und den eher flachen Kamm zum Schaflegerkogel zu überschreiten perfekt.

Abkürzung über einen freien Hang am Weg zur Salfainsalm

Wir starteten noch bei dichter Bewölkung und Nebel in höheren Lagen am Weg zur Kemater Alm, der momentan gesperrt ist. Die ersten paar Minuten müssen die Schi bereits getragen werden. Der nasse Schnee und ständiges Aufstollen machten die erste Etappe bis zur Abzweigung Salfains nicht gerade zum perfekten Start, jedoch lernt der Bergsteiger sich der Natur zu beugen, sie hinzunehmen um die innere Übereinstimmung zu finden.

unterhalb der Salfainsalm, ca. 1.700m

Am Weg zur Salfainsalm machte der Nebel der Sonne Platz – mit dem Effekt, daß der Neuschnee bis über die Alm recht feucht wurde. Ab etwa 1.800m blieb er pulverig jedoch feucht, neigte weiter zum Aufstollen und glücklicherweise ist die kleine Wachskasette den ganzen Winter über im Rucksack verstaut.

Stefan oberhalb der Salfainsalm

Oberhalb der Alm herrschte auf unserem Hang bereits prächtiges Wetter mit ungetrübtem Sonnenschein wobei die umliegende Landschaft erstaunlicherweise dauerhaft im Nebel und Bewölkung schattig blieb – als hätten wir heute eine Sonderbehandlung verdient. Vom Inntal bis zur Schlicker Seespitze lagen die Hänge im Schatten.

Christian am letzten Hang zum Salfainser See

Den Salfainser See erreichten wir an seiner Südseite, bevor unsere Kammtour begann, die nach Süden abdreht. Der See ist vollkommen schneebedeckt und vor der Ferne ist der gelbe Wegweiser der Anstiegsroute vom Sportplatz Grinzens her sichtbar. Natürlich darf der berühmte abgestorbene Baum in der Fotogalerie anbei nicht fehlen.

Autor vor dem Salfainser See

Mittlerweile lichtete sich die Bewölkung im oberen Inntal, sodaß der Westgipfel der Hohen Munde sichtbar wurde, während im Süden, um die Kalkkögel, die Berg weiterhin wolkenverhangen blieben.

anregende Fotomotive am schönen Plateau von Salfains

Nach dieser schönen Szenerie traten wir das ausgeprägte Auf und Ab am Kamm zum Grießkogel an. Es ist nicht leicht zu schätzen wieviele Höhenmeter dadurch zustandekommen, gefühlt sollten es nur max. 50Hm über die 1,7km Wegstrecke sein wobei der geodätische Höhenunterschied 158m beträgt.

Überschreitung am Kamm zum Grießkogel

Der Sonne entgegen führt der kaum bewaldete Kamm zum Grießkogel – zwischendrin lockern ein paar kleine Abfahrten mit Fellen den Anstieg auf und die ausgeprägteste davon eignet sich zum Test des Standvermögens auf wenig beherrschbaren Latten.

nach 1/3 am Kamm zum Grießkogel

Die letzten ca. 30Hm auf den Grießkogel verjüngt sich der Anstieg zum schmalen Grat, der gerade noch mit Schi bewältigbar ist. Diese kurze Stelle ist die einzige etwas prekäre in der gesamten Überschreitung zum Breitschwemmkogel.

Der fortgeschrittene Tagesverlauf – in etwa bei dreiviertel der Strecke am Weg zum Grießkogel läutete die Mittagsstunde – brachte nun die ersten Anzeichen des angesagten kräftigen Südföhnes.

Gipfelaufschwung auf den Grießkogel

Die ersten eher kalten Böen bis über den Gipfel und noch etwas weiter zum Breitschwemmkogel steckten wir aufgrund der starken Sonneneinstrahlung noch gut im leichten Tourenleibchen weg, aber auf halber Strecke zwischen beiden Gipfeln mußte am völlig windausgesetzten Kamm der Windstopper angelegt werden.

am Grießkogel, 2.258m

Kurz darauf, zehn Minuten vor dem Gipfel des Breitschwemmkogel steigerte sich die Windgeschwindigkeit enorm und aus den Böen wurde der versprochene dauerhafte Föhn, der am Kamm jede Menge Schnee aufwirbelte und uns die Kristalle ins Gesicht peitschte.

weitere Überschreitung auf den Breitschwemmkogel

Die weitere Überschreitung nach dem Grießkogel bietet deutlich mehr an zusätzlichen Höhenmetern, der tiefste Punkt liegt bei 2.108m und gesamt kommen drei Senken vor, die sich wahrscheinlich zu 70Hm zusätzlich summieren, bevor der Gipfel des Breitschwemmkogels mit 2.264m erreicht wird. Diese Teilstrecke erstreckt sich über 1,5km und der geodätische Höhenunterschied zwischen beiden Gipfeln beträgt nur 106m.

Autor kurz vor dem Gipfel des Breitschwemmkogels

Am Gipfel des Breitschwemmkogel verriet jede unserer Mienen, daß, angesichts der starken Beeinträchtigung der schönen Route durch den massiven Wind mit Sturmqualität, diesmal ein Abbruch der weiteren Tour die sinnvollste Entscheidung darstellt.

Breitschwemmkogel, 2.264m

Nebenbei hatte die starke Sonneneinstrahlung nun auch in Höhen deutlich über 2.000m die direkt beschienen Hänge vom Neuschnee zum Nassschnee gewandelt, was sich für die Sicherheit bei der Abfahrt generell nicht positiv darstellt.

Stefan nähert sich dem Gipfel des Breitschwemmkogels

Die Abfahrt, die wir nach einem Päuschen mit Abfellen und dem Einsatz aller verfügbaren Klemmwirkungen incl. Zähne zum Festhalten der Fellfolie antraten, stellte mit abfallender Höhe gleich wesentlich windberuhigter ein und erfolgte teilweise auf Pulverhängen.

Gipfelpause am Breitschwemmkogel; an den Stockschlaufen kann der unangenehme Wind erkannt werden

Will man nicht in den dichten Wald unterhalb des Breitschwemmkogels kommen, so richte man die Abfahrt vom Gipfel möglichst weit rechts (südlich) auf die später deutlich sichtbare, breite Almfläche im Tal aus, bei der das hintere Tal auch einen erkennbaren Südknick aufweist.

Abfahrt über schöne Hänge mit moderater Steilheit

Dort gibt es Lichtungen durch die die Abfahrt ohne Bäume oder Stauden möglich ist und die unten bei der ersten Brücke am Beginn der breiten Fläche endet.

teilweise Pulver erwischt

Zu weit rechts nimmt man den Hang aber auch nicht, da dort eine steile und schrofendurchzogene Rippe auf halbem Weg zum Angerbergkopf herunterzieht.
Die letzten ca. 150Hm erfolgen in einer Lawinenschneise.

Schneeverhältnisse um halb zwei im unteren Hangteil (ca. 1.900m)

Auf der anderen Talseite, einige Meter über dem Bach, wird der Weg erreicht, auf dem es einen guten Kilometer – und bei den derzeitigen Schneeverhältnissen mit Stockeinsatz – zur Kemater Alm hinaus geht.

die Brücke am Beginn der Almfläche

Wir hielten es für richtig die verlorene Flüssigkeit auf der Tour in der Alm nachzufüllen und hielten es trotz einigem Wind ein Stündchen auf der Terrasse aus, bevor wir die Ausfahrt aus dem Tal antraten.

Blick auf den überschrittenen Kamm von der Kemater Alm aus – hier Grießkogel bis Breitschwemmkogel

Von der Terrasse aus kann fast die gesamte Tour am Kamm eingesehen werden. Eine grandiose Runde bis zur Alm.

Erster Teil der Kammüberschreitung von Salfains bis zum Grießkogel – Aufstieg zur Salfainser Alm ähnlich Schipiste

Die aussichtsreiche und bis zum Breitschwemmkogel weitgehend ungefährliche Schitour erstreckt sich über 17km wobei gut 9km im Aufstieg über (geodätisch) 1.264m und ca. 120Hm am Kamm zu bewältigen sind. Wir haben vom Talmund bis zur Breitschwemmkogel ohne Eile und mit kleinen Foto- und Wachspausen recht genau 4 Stunden benötigt und freuen uns schon auf einen Tag bei dem der gesamte Kamm überschritten werden kann.

Kamm zum Grießkogel

Eine Kartenmessung ergibt folgende Streckenlängen:
Breitschwemmkogel – Angerbergkopf 1,6km / geod. Δh 135m / geschätzt 40Hm zusätzlich
Angerbergkopf – Schaflegerkogel 1km geod. / Δh 6m / geschätzt 104Hm zusätzlich
Beide Streckenabschnitte sollten in 40 bzw. 30min machbar sein.

Mils, 30.03.2018

 

Schitour Gamskogel, 2.659m – von Kemater Alm

Fast exakt 1.000Hm gilt es bei der Schitour auf den Gamskogel von der Kemater Alm aus bis zum Gipfel zu bewältigen. Eine eher kurze Tour also, die auch von den Hangneigungen her eher weniger anspruchsvoll ausfällt, sieht man vom unteren Teil des nördlich ausgerichteten Abfahrtshanges in das Senderstal ab.

Kurz vor dem Gipfel des Gamskogel bei den Kalkkögeln

Die größte Hangneigung am Aufstieg ist der von der Schlicker Seespitze herunterziehende Schutthang mit gemessenen 35° (Quelle Tiris), den man ansteigend queren muß und der entsprechender Schneeverhältnisse bedarf, um sicher begangen werden zu können.

kurze Tragestrecke nach der Kemater Alm

Wir konnten bis zur Kemater Alm fahren, die letzten 100Hm der Straße waren teilweise schneebedeckt, jedoch haben es auch andere  ohne Allrad bis zur Alm geschafft.
Die Alm selber ist weitgehend schneefrei wodurch eine ungefähr 15 minütige Tragestrecke den Beginn der Tour bildet. Bei der Wasserfassung in etwa kommen dann die Schi zum Einsatz.

Aufstieg zur Adolf Pichler Hütte in der Morgensonne

Den Aufstieg zur Adolf Pichler Hütte konnten wir in der im Mai schon kräftigen Morgensonne erleben und Maxens Hund wälzte sich übermütig auf der um knapp 9 Uhr noch hartgefrorenen Firndecke.

knapp unterhalb der Hütte

Oberhalb der Adolf Pichler Hütte tritt die breite talartig ausgebildete Almfläche ins Blickfeld, links eingefaßt von den bizarr aufragenden Kalkkögeln, rechts von der sanfteren Bergrippe, die sich vom Sonntagsköpfl bis fast zum Seejöchl hinaufzieht.

Aufstiegsgelände ca. 15min nach der Hütte

Leider nahm die Bewölkung innerhalb der guten Stunde von der Hütte bis zum Gipfel dermaßen schnell zu, sodaß die Bilder die schöne Landschaft nicht im gewünschten Maße wiedergeben können.

Rückblick auf ca. 2.250m

Wir haben den Normalweg inmitten des Almgebietes genommen. Es wäre auch möglich die steilen Hänge von den Kalkkögel herab zu nehmen – jene in denen im Sommer die Steige zu den Scharten führen, aber wozu zweifelhafte Hänge anschneiden, wenn in Talmitte ein bequemer Aufstieg sinnvoller und sicherer ist.

gegen Ende das Almkessels wird es wieder steiler

Die Route durch das abwechslungsreich kupierte Gelände bis zum Seejöchl bedarf keiner besonderen Beschreibung, da sie fast durchgehend einsehbar ist und logisch aufgestiegen werden kann.

das Ziel im Visier, der Gamskogel ganz rechts

Direkt vor dem Beginn der Querung des steilen Schlußhanges zum Seejöchl überraschte uns im bereits diffusen Licht – er endet mit einer steilen Abbruchkante in den Schlußhang hinein. Diese Stelle ist das Ende der Rippe vom Sonntagsköpfl herauf, sie schneidet direkt in den zu querenden Hang ein.

Rückblick vom Seejöchl auf den steilen Hang von der Schlicker Seespitze herab

Ein kleinerer Rutscher ist vom Hang zur Schlicker Seespitze auch bereits abgegangen, jedoch war die Schneedecke recht hart und stabil.

am Seejöchl, 2.518m, im Hintergrund der Gamskogel

Ab dem Seejöchl dreht die Tour von Süden nach Westen, am sanften Grat werden die letzten 140Hm in rund 25min absolviert. Der Grat ist leicht zu bewältigen, eher als Rücken ausgebildet und – wie bei solchen Formationen üblich – beinhaltet ein zwei Absätze, die kurz abgefahren werden.

am Grat zum Gamskogel

Am recht schmalen Gipfelaufbau tummelten sich heute ein Dutzend Tourengeher auf kleinem Raum und das eher rasch schlechter werdende Wetter veranlasste uns nach kurzem Aufenthalt die Abfahrt anzutreten.

kurz vor dem Gipfel des Gamskogel

Eine Abfahrt im direkten Nordhang in das Senderstal hinab, die nicht vollständig eingesehen werden kann, jedoch ein paar schöne Schwünge vermuten ließ.

die Kalkkögel vom Gipfel des Gamskogel aus gesehen

Im oberen Teil, ca. die ersten 150Hm, bot die Nordflanke auch das Gesuchte, um dann aber mit einem schwer zu fahrenden Bruchharsch aufzuwarten.

Abfahrt! Veit, der Hirtenhund lief neben uns fast gleich schnell

Weiter unten wurden die Verhältnisse dann wieder etwas besser und so richtig phantastisch waren sie im flachen Teil der Abfahrt, gebildet vom steilen Hang von der Schlicker Seespitze herab, der unten recht flach bis zum Sendersbach ausläuft, ab ca. 2.150m abwärts.

Bene und Max im unteren Teil der Abfahrt im Nordhang

Der Nordhang weist im unteren Teil, die letzten ca. 100Hm seine größte Steilheit auf. Hier erachteten wir es als besser ihn bergwärts zu queren um rasch zum flachen Teil zu kommen (siehe Tourenkarte, Quelle Tiris).

Die Abfahrt von hier zum Bach war ein Vergnügen auf hartem, tragfähigem Untergrund mit einem Hauch von aufgefirnter Oberfläche.

im flachen Teil angelangt, der Steile Hang von der Schlicker Seespitze herab, der oben gequert werden muß, im Hintergrund

Neben dem Bach am Weg ging es dann in schön anzusehendem Gelände weiter und bis zur Alm mußten wir nur zweimal für ein paar Meter zu Fuß brücken, die Schneelage ließ die Fahrt bis zur Alm zu.

Rückblick auf das schöne Abfahrtsgelände

Für die 1.000m Aufstieg (die Daten aus dem Tiris stimmen nicht ganz mit den geodätischen Daten überein, Höhenverlust gibt es fast keinen) haben wir 2 1/4 Stunden benötigt.

hinab durch das Senderstal

Mils, 06.05.2017

Riepenwand, 2.774m

Als seltenste begangene Spitze in den Kalkkögeln ist die Riepenwand auf der von mir gewählten Route ein interessantes Ziel für den Bergsteiger, der den alpinistischen Zugang sucht und weniger für den, der das reine Klettern im Sinne hat. Die wenigen Kletterer kennen ihre Routen ohnehin und begehen sie heute teilweise ohne Eintrag im Gipfelbuch.

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am Gipfel der Riepenwand, 2.774m

Als vorletzte hohe Felserhebung in den sich von Norden nach Süden krümmend ziehenden Kalkkögeln und mit einem nicht leichten Zugang von allen Seiten ist es tatsächlich so, daß die Riepenwand ein wenig besuchter Gipfel ist. Die Eintragungen von 2015 sind im endenden Juli lediglich auf zwei Seiten, ohne umzublättern abzulesen. Mehr dazu später und in der Fotogalerie.

Zugang zur Riepenwand, knapp oberhalb der Adolf Picher Hütte

Zugang zur Riepenwand, knapp oberhalb der Adolf Picher Hütte

Möglicherweise ist die Zuwegung zu den Ausgangspunkten schon alleine mit ein Grund warum der schöne Gipfel gar nicht in Erwägung gezogen wird, ist es doch so, daß auf beide Scharten, die die Riepenwand geografisch einschließen, die Riepenscharte im Norden und die Seespitzscharte im Süden, kein Steig hinauf führt. Beide Anstiege im Reisenschutt sind mühsam und steinschlaggefährdet. Allerdings sind sie, speziell für den Bergsteiger der die langen Reisen im Karwendel kennt, nur recht kurz mit ihren ca. 150 – 200Hm.

unterer Aufstiegsteil zur Riepenscharte, weglos

unterer Aufstiegsteil zur Riepenscharte, weglos

Weiters sind die Aufstiege ab den Scharten nicht einfach; im Norden ab der Riepenscharte bildet eine abschreckende schuttbefüllte Reise den Normalanstieg und im Süden ist der Abstieg von der Seespitzscharte und der Aufstieg über das schmale, zur Schlicker Alm hin teils sehr abschüssige Schuttband ein Abenteuer, das der Bergsteiger erst einmal mental verkraften muß, obwohl es klettertechnisch nicht einmal als schwierig (II) zu werten ist.

oberer Teil des Aufstieges zur Riepenscharte

oberer Teil des Aufstieges zur Riepenscharte

Mehr zu diesem Schuttband unten bzw. in der Fotogalerie. Nun, soweit die Hintergründe warum die Riepenwand ein wenig begangener Gipfel in den Kalkkögeln sein mag.
Empfehlenswert ist die Tour im Team, weniger im Alleingang.

Blick von der Riepenscharte auf den ersten Felsturm, der die schwierigen Passagen zum Nordgrat enthält

Blick von der Riepenscharte auf den ersten Felsturm, der die schwierigen Passagen zum Nordgrat enthält

Der Aufstieg zum Beginn der Kletterei, den ich genommen habe ist die nördliche Einschartung, die Riepenscharte. Das Ziel war die im Führer beschriebene Route (ich benutze den Alpenvereinsführer Rabensteiner/Klier 4. Auflage 1958, jedoch sagt die neueste Ausgabe beim googeln im Internet auch nichts anderes) des Nordgrates. Er führt direkt von der Riepenscharte etwas westlich in die ersten Felstürme empor, hat dort auch seine beiden einzigen III- Stellen und wird dann unendlich zahm über die restliche Route bis zum Gipfel. Ich würde die klettertechnische Schwierigkeit ab der Rechtskurve als I bezeichnen, der Führer ist der Meinung, es sei II.

Rückblick nach der ersten III- Stelle auf die Riepenscharte nach ca. 50Hm

Rückblick nach den ersten Aufschwüngen mit Klettereien nach ca. 40Hm

Orientierungshilfen sind sowohl verblichene rote Punkt(Strich)markierungen wie auch Steinmänner. Man hat öfters die Wahl, denn sie decken nicht dieselbe Route ab. Ich bin hauptsächlich den Punktmarkierungen gefolgt, war aber unten bei den III- Stellen froh um die Steinmänner.

so geht es weiter, klettertechnisch zumeist nicht schwierig, aber mental zu bestehen

so geht es weiter, klettertechnisch zumeist nicht schwierig, aber mental zu bestehen

Bei den beiden Rissen, oder auch – nach der Diktion des Führers – Kamin muß man wirklich überlegen, sich Zeit nehmen und, vor allem beim oberen den Rucksack richtig platzieren, da es sehr eng ist.

erste Stelle III- wie mir vorkam

erste Stelle III- wie mir vorkam

Bemerken möchte ich hier besonders auch, daß jemand, der eine Stelle III- im Freiklettern im steilen Gelände nicht beherrscht, gleich gar nicht daran denken soll, die Riepenwand zu begehen.

Rückblick auf den Kamin, nun ca. 80Hm über der Riepenscharte

Rückblick auf den Kamin, nun ca. 80Hm über der Riepenscharte

Rückblick auf die III- Stelle oberhalb des ersten Risses (oder lt. Führer Kamin)

Rückblick auf die III- Stelle oberhalb des ersten Risses (oder lt. Führer Kamin)

Es gibt beim unteren Kamin auch einen Steinmann, der auf ein schmales Band führt, das ich nicht genommen habe.

obererer Kamin und zweite II- Stelle nach meinem Empfinden

obererer Kamin und zweite II- Stelle nach meinem Empfinden

Der im Führer genannte „Nordgrat“ ist eigentlich auch kein ausgeprägter Grat mit gleichmäßig abfallenden Seiten, sondern eher eine Kante horizontal/vertikal im Geländeschnitt gesehen.

Hat man diese ersten ca. 100Hm überwunden liegen keinerlei schwierige Passagen mehr vor einem. Im Rückblick von der Scharte aus muß ich sagen, daß der Aufstieg über den im Führer genannten „Normalweg“ rein bergsteigerisch gesehen sicher wesentlich prekärer sein sollte und ich würde diese Rinne nie wählen (Foto siehe Galerie).

oberhalb des oberen Kamines

oberhalb des oberen Kamines

Natürlich ist die freie Kletterei über den Zustieg zum Nordgrat ob der fast senkrechten Felsstufe eine Nervensache, jedoch ist dort der sonst so brüchige Hauptdolomit bemerkenswert fest und die Kletterei ist m. E. wesentlich sicherer, als die Schuttrinne des Normalaufstieges.
Man findet im Zustieg zum Nordgrat der Riepenwand auch Opferschlingen oberhalb den beiden II- Passagen die eine wertvolle Hilfe beim Rückzug sein können; geprüft habe ich sie nicht, das bleibt jenem vorbehalten, der ihrer bedarf.

weiterer Verlauf, es wird leichter

weiterer Verlauf, es wird leichter

in dieser Art geht es nun in leichtem Geh/Klettergelände zum Gipfel weiter

in dieser Art geht es nun in leichtem Geh/Klettergelände zum Gipfel weiter

Nach dem leichten Aufstieg über den Nordgrat findet man – neben dem Gasflaschenhäuschen der Schlicker Bergbahnen ein leider umgefallenes Gipfelkreuz mit noch befestigtem Gipfelbuchhalter und – gottseidank – unversehrtem Gipfelbuch. Ein wenig feucht ist es wegen der Schräglage und den heftigen Wetterkapriolen der letzten Tage schon, aber doch wunderbar intakt und mit dem Inhalt von Generationen von Motivationen der Besteigung.

Gipfelaufbau nach Verlassen des Norgrates

Gipfelaufbau nach Verlassen des Nordgrates

Ein Eintrag beschreibt, daß man das Gipfelkreuz heuer aus den Schrofen heraufholen mußte, also kann man sich gut vorstellen welche Stürme es auf der Riepenwand geben muß, daß das stählerne Kreuz in die Flanken fällt.

Gipfel Riepenwand

Gipfel Riepenwand

Da es aus 1979 stammt – und dank der Bergwacht Götzens gespendet und bis heute gewartet wird – kann man die letzten 30 Jahre Revue passieren lassen aus welchen Gründen dieser Gipfel bestiegen wird. Das Foto zeigt die Anzahl der Blätter der 3 Dezennien zwischen meinen Fingern.

die Dekaden der Besteigungen getrennt

die Dekaden der Besteigungen getrennt

In der Periode 1980 bis 1990 waren die Kletterer hier, die noch alpinistisch orientiert waren. Eine Skizze von A. Orgler ziert das Büchlein und sie ist fast so perfekt wie die Zeichnungen des großen Erschließers der Kalkkögel, Carl Gsaller. Bergsteiger und Künstler, Homo Faber der Berge! Ich war damals selber in Wattens beim AV und weiß um diese Zeit; es war eine Sturm und Drang Zeit des Kletterns mit möglichst schwierigen Routen und eingeschworenen Seilschaften. Seilschaftskommandos konnte man fast über die Jöcher hören und es gab kaum Lager in den Hütten. Wöchentlichen Sektions-Abende hat es gegeben, eine Hochblüte des Allgemeinbergsteigens.
Die Periode 1990 bis 2000 ist schon wesentlich dünner und hier sind fast nur mehr gut ausgebildete Freaks mit neuen sportlichen Gedanken und Ausrüstungen unterwegs gewesen.
Die Periode 2000 bis 2010 ist, dem Trend folgend, eine Periode des Niederganges des Allgemeinalpinismus und stellt die dünnste Blätterfraktion dar.
Von 2010 bis zum heutigen Tag wollte ich keinen weiteren Finger mehr investieren, leider sind es nur mehr 7 gezählte Blätter, die mit Eintragungen versehen sind und davon 2x jährlich der Hubschrauber für die Gaskanonen der Bergbahnen …
Aufgrund meiner Touren habe aber auch ich die feste Überzeugung und Hoffnung, daß sich die Jugend hinkünftig wieder mehr auf diese Ziele orientieren wird, als an elektronischem Totschlag von Zeit.

die Gipfel rund um Alpeiner und Lüsener Ferner

die Gipfel rund um Alpeiner und Lüsener Ferner

Die Ausblicke von der Riepenwand sind natürlich sensationell. Hier ein paar Rundumblicke.

Schlicker Manndln und dahinter einer meiner Lieblinge, der Habicht

Schlicker Manndln und dahinter einer meiner Lieblinge, der Habicht

die Kalkkögel in ihrer Gesamtheit nach Norden geblickt, Marchreisenspitze im Nebel

die Kalkkögel in ihrer Gesamtheit nach Norden geblickt, Marchreisenspitze im Nebel

Tiefblick in die Schlick

Tiefblick in die Schlick

Kein Gipfel ohne Abstieg. Der Abstieg von der Riepenwand ist kein leichter, auch wenn man den Führer wieder in Anspruch nimmt und dieser den Abstieg über die Südostflanke und das sogenannte breite, gelbe Geröllband als leichtesten Aufstieg (also auch umgekehrt) beschreibt.

Absteigsroute von der Riepenwand zum Geröllband, links neben mir die Gaskanone der Bergbahnen

Absteigsroute von der Riepenwand zum Geröllband, links neben mir die Gaskanone der Bergbahnen

Zum einen gibt es – anders als beim Aufstieg – keine Punktmarkierungen oder Steinmänner, zum anderen keine Höhenangaben in Führer oder Karte (zumindest die AV-Karte die ich habe Nr. 31/5 aus 1996). Allerdings habe ich tags zuvor im Internet einen Bericht gefunden, der die Abstiegsroute zur Seespitzscharte auf einem kleinen Foto zumindest halbwegs nachvollziehbar markiert hat.

Abstieg ca. auf 2.600m beim Geröllband angelangt; Rückblick auf die Abstiegsroute

Abstieg ca. auf 2.600m beim Geröllband angelangt; Rückblick auf die Abstiegsroute

Nun, ein Foto von der Schlicker Seespitze aus mit rotem Strich ist eine Sache, den Einstieg zu dem besagten Band zu finden ist eine andere.

hier geht es nicht mehr weiter

hier geht es nicht mehr weiter

Also probierte ich vom Gipfel aus einen direkten Zugang nach Süden zu finden und wurde aber nicht fündig. Nun nahm ich die geografische Richtung „Ostflanke“ widerwillig zur Kenntnis und stieg direkt vom Gipfelkreuz in die grausige schuttbedeckte Ostflanke ein, ca. 40m rechts (talwärts gesehen) vom Gaskanonenrohr.
Man kennt das von einigen Touren; es gibt Routen die man – ob ihres Erscheinungsbildes – innerlich auf das äußerste bekämpft und als letzte Möglichkeit wählt. Ich finde das aber auch gut so.

das im Führer beschriebene Geröllband auf ca. 2.600m

das im Führer beschriebene Geröllband auf ca. 2.600m

Nachdem ich keinerlei Höhenangaben über den Einstieg zu besagtem breiten, gelben Geröllband hatte mußte ich jeden Felskopf im Abstieg auf dessen Spitze begehen, um Orientierung zu erlangen und, um nicht zu tief zu steigen. Allerdings konnte ich mir auch grob ausrechnen wo die Rinne, oder das Band zu finden sein mußte, denn die Aufstiegsbeschreibung lautete: von der Seespitzscharte 50m hinab und dann über das Geröllband aufwärts – so der Führer – konnte nicht viel tiefer als ca. 2.600m sein, Luftdruckschwankungen am heutigen gewitterträchtigen Tag +/- 50Hm.

Blick zur Seespitzscharte, Höhe kann ungefähr passen, also los!

Blick zur Seespitzscharte, Höhe kann ungefähr passen, also los!

Mit dieser Hilfe erreichte ich auch die Stelle, die es sein mußte. Zur Sicherheit stieg ich noch ca. 50Hm tiefer, um sicher zu sein und die dortigen Felstürme genügten mir, um die Rinne als die richtige zu identifizieren (man muß sich vorstellen, daß man dort unterwegs ist wie einst Carl Gsaller, keine Wegspuren, keine Markierungen, keine Steinmänner, dafür Geröll und Geröll und Geröll).

mitten im Geröllband

mitten im Geröllband

Nun sieht das Band von dieser Seite so ganz anders aus, als auf dem Foto, daß von ca. ½ km Entfernung aufgenommen wurde und ich wunderte mich, daß es eher flach war und im zu überblickenden Teil so gar nicht steil, sondern mit Ausläufern versehen, wo man im Abstieg sogar kurz aufwärts gehen muß.

letzte grausige Stelle im Geröllband

letzte grausige Stelle im Geröllband

Den schon beim Einstieg sichtbaren spitzen Felsturm mit der Zipfelmütze am Ende des Geröllbandes, in der Schlucht, die von der Seespitzscharte hinab Richtung Schlick zieht, habe ich gar nicht bemerkt. Sie beschreibt der Führer nicht, jedoch fand ich diesen Hinweis im Internet.

Rückblick auf den flachen Teil des Geröllbandes

Rückblick auf den flachen Teil des Geröllbandes

Entschlossen stieg ich ein und entdeckte nach dem dritten Ausläufer, daß der letzte Graben zwischen zwei Ausläufern grausig steil ist, mit kleinstückigem Schutt bedeckt und mit ungeheurer Steilheit abfällt. Dies ließ mich zuerst erschaudern, da es ungangbar aussah. Bei näherer Betrachtung stellte ich jedoch ein festes Felsband fest, das sich zum Übersetzen eignen sollte und es war auch so. Allerdings möchte ich keine Hand ins Feuer legen, daß diese Situation immer so erhalten bleibt, denn oberhalb dieses Geröllbandes türmen sich 100m hohe Felsen auf, die die Landschaft darunter prägen, vor allem der brüchige Hauptdolomit.

letzter Teil des Geröllbandes, steil abfallend in die Schlucht unterhalb der Seepitzscharte

letzter Teil des Geröllbandes, steil abfallend in die Schlucht unterhalb der Seepitzscharte (Zipfelmütze rechts neben dem Altschneefeld)

Im Notfall müßte man einige Meter absteigen und sein Glück in der Vertiefung darunter suchen. Diese scheint jedoch nichts anderes zu sein als eine Verklausung der Rinne und kaum fester Fels, das empfand ich zumindest so.

Ausblick nach Osten

Ausblick nach Osten

Nach dieser Passage ist dann der Abstieg in das Tiefste des Geröllbandes bzw. der Schlucht angesagt. Es ist aber auch die leichteste Passage, ca. 25Hm lang und sie endet unter dem markanten Felsturm mit der Zipfelmütze. Dort ist man dann in einer Umgebung die einen erschaudern läßt, Ihresgleichen sucht und die man so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommt.

So weit ist man unterhalb der Seespitzscharte und es kommen noch 20Hm dazu

So weit ist man unterhalb der Seespitzscharte und es kommen noch 20Hm dazu

Zur Seespitzscharte hinauf zieht ein Graben, der zu Gänze mit Blockwerk, löchrigen Kalken mit gerundeten Formen, Lehm und Schutt gefüllt ist – Raiblerschichten –  eine extreme Steilheit besitzt und man spürt, daß man hier auf schnellstem Weg hinaus möchte. Bei Regen, oder einem Gewitter möchte ich diese Passage nie erleben und bin überzeugt, daß sie dann so steinschlagträchtig ist, daß man sie nicht begehen kann ohne getroffen zu werden. Die Schutzmöglichkeiten in den Flanken sind zu gering, als daß man es wagen könnte.

Rückblick auf den steilen Teil des Geröllbandes aus dem Tiefsten in der Schlucht angelangt

Rückblick auf den steilen Teil des Geröllbandes aus dem Tiefsten in der Schlucht angelangt

Blick vom Ankunftspunkt in der Schlucht zur Seespitzscharte

Blick vom Ankunftspunkt in der Schlucht zur Seespitzscharte

Nach dem schnellen Aufstieg findet man sich keuchend in der Seespitzscharte wieder. Es gibt nun die Möglichkeit diese westwärts über die Reise hinunterzulaufen, jedoch ist diese wenig einladend (keine schöne Reise mit kleinstückigem Schotter, viel verfestigte Sandpartien und großblockige Felsstücke), oder über einen Riß im der südlich gelegenen Trenngrat zu überschreiten und auf den Normalweg zur Schlicker Seespitze zu gelangen. Diesen Überstieg empfehle ich auch.

Riß mit Übergangsscharte zum Normalweg auf die Schlicker Seespitze

Riß mit Übergangsscharte zum Normalweg auf die Schlicker Seespitze

Er wird höhenmäßig vorgenommen ca. in der Hälfte der Gratkette bei einem tiefen Riß der wegen jungen Ausbrüchen recht hell gefärbt ist. Man ersteigt ihn über einen engen Kamin der sicher ist und nicht sonderlich schwierig. Am oberen Ende liegen drei Felsblöcke, die man einfach übersteigt und sich auf einem Schärtchen wiederfindet.
Auf der Südseite des Schärtchens sieht man schon einen bequemen Zustieg zum Steig auf die Seespitze, dort steigt man auch bequem ab und hat somit nun alle Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Riepenwand gemeistert.

die Seespitzseite vom Schärtchen aus

die Seespitzseite vom Schärtchen aus, Weg im rechten Teil des Bildes gut sichtbar

Zu Dokumentationszwecken bin ich weiter auf die Seespitze und habe das Geröllband nochmals festgehalten.

Geröllband von der Flanke des Aufstieges zur Seespitze aus gesehen; so extrem wie es von dort erscheint ist es aber doch nicht

Geröllband als geologische Trennschicht von der Flanke des Aufstieges zur Seespitze aus gesehen; so extrem wie es von dort erscheint ist es aber doch nicht

Eine Dokumentation über die Schlicker Seespitze findet man hier.
Am Gipfel traf ich einen netten Kollegen aus Telfes mit dem ich abgestiegen bin, da über dem Lüsener Ferner bereits dunkelgraue Wolkentürme sichtbar waren. Er ist dann in bemerkenswerter Geschwindigkeit über, wegen Unwetter an Vortagen, teils weggerissenen Steigpassagen zum Hoadlhaus und weiter zum Halsl gelaufen. Hoffe, trockenen Fußes.

Muren der eltzten Tage am Steig zum Hoadlhaus

Muren der eltzten Tage am Steig zum Hoadlhaus

In der Adolf Pichlerhütte habe ich dann noch kurz eine Jause eingenommen und das Log des Tages von der Uhr genommen.
Mit dem Aufstieg ab der Adolf Pichler Hütte waren es total 1.500Hm im Aufstieg (incl. Schlicker Seespitze) und knapp über 6 Stunden. Von der Adolf Pichler Hütte zur Kemater Alm braucht man 20min und dort habe ich, dem Gewitter gerade entkommen, noch einen romantischen Almaufenthalt bei Kerzenlicht gehabt.

 

das Gewitter nimmt gleich seinen Lauf

das Gewitter nimmt gleich seinen Lauf

Ein schöner Tag in den Kalkkögeln und vielfältige Eindrücke, die lange hängen bleiben.
Leider Fotos nur in Handyqualität wegen des Verlustes meiner Kamera auf dem Grat zur Brantlspitze. Werde mich bessern.

Mils, 24.07.2015