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Hundskopf – Lage per 25.04.2015

Ob denn 2.243m bereits möglich wären, wollte ich gestern wissen.

Sieht man vom nördlich zu erreichenden Klettersteig ab, ist der Hundskopf für eine frühe Sommertour generell gut geeignet, da nahezu der gesamte Aufstieg Südlage hat und vom Tal aus, relativ gut, hinsichtlich der Schneeverhältnisse eingesehen werden kann.

Lawinenreste neben der Straße auf ca. 1.200m

Lawinenreste neben der Straße auf ca. 1.200m

So machte ich mich vom Parkplatz beim Mauthäusl auf und stieg durch den, vom Sturm im November recht verwüsteten Steig zur Hinterhorn Alm.
Die Straße ist gesperrt aber die Lawinenstriche trotzdem schon freigeräumt, konnte man an den beiden Fahrzeugen, die oben geparkt waren erkennen.

Weiter durch die Almböden bis zum rechts abzweigenden, steiler werdenden Steig begegnen einem einige Schneefelder, die teilweise umgangen werden können.
Im steilen Aufstieg durch die Latschen muß man ab und zu ebenfalls über Schnee steigen, jedoch nur an einigen Stellen.

man kann die Schneefelder meist südlich über aperes Gelände umgehen

man kann die Schneefelder meist südlich über aperes Gelände umgehen

Ab der Latschengrenze ist der Steig bis zur Vermessungsstange komplett schneefrei und ab dieser wäre ein langgezogenes weiches Schnee/Firnfeld am Kamm zu durchschreiten, das man aber südlich im leichten Fels ohne Schwierigkeit und Gefahr umgehen kann.

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Das Schneefeld am Grat bin ich rechts, südlich, umgangen

 

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Am schärfer werdenden Grat liegt kaum mehr Schnee, die verseilten Stellen sind, bis auf eine kurze Stelle, komplett schneefrei.

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Vor dem Gipfelkreuz, ca. 100Hm darunter, befindet sich nochmals ein Schneefeld das man aber auch nordwestlich, mit wenig Schnee in den man einsinkt, fast umgehen kann.

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Am kurzen Gipfelgrat liegt etwas mehr Schnee.

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Noch zuviel Schnee liegt in der Mandl- und Weibelescharte, in den Tratten und am Grat zur Fürleg. Es wird noch einige Wochen dauern, bis man dort, ohne Kampf mit dem Einsinken, eine Grattour unternehmen kann.

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unterhalb, in den Tratten im felsdurchzogenen Gelände kann man gut die Anrisse einer der gewaltigen Lawinen, die auf die Zunternseite abgegangen sind, erkennen

 

Schöne Blicke bietet die Hinterautal-Vomperkette.

Gamskar-, Brantlspitze, Hochkanzl und Roßlochspitze

Gamskar-, Brantlspitze, Hochkanzel und Roßlochspitze

Hochglück, Kaiserkopf und Huderbankspitze, sowie Hochnissl rechts

Hochglück, Kaiserkopf und Huderbankspitze, sowie Hochnissl rechts

Ein letzter Blick vom Gipfelaufbau zurück auf den Gratanstieg

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Gesamter Höhenunterschied 1.360m, ca. 4 Stunden.

Mils, 26.04.2015

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